Über mich

Veröffentlicht: 21.04.2019

Das Gröbste in Kürze

Name
Finn Christiansen
Geboren
1986
Wohnort
im hohen Norden in der Nähe von Flensburg
Beruf
Softwareentwickler
Lieblings-Betriebssysteme
Arch Linux, Debian

Am Anfang...

Ein grundlegendes Interesse an Elektronik ist bei mir bereits im Grundschulalter entstanden, als ich mit einem Kosmos Elektronik Baukasten verschiedenste Schaltungen gebaut habe. Auch ein Atari 800 XL und ein Amiga 500 begeleiteten mich in meiner Kindheit, später habe ich auch erste DOS und Windows Systeme mit x86 Prozessoren kennengelernt. Ein tieferes Interesse an Computern entstand vermutlich auf einem verhältnismäßig morderen AMD K6-II 500 MHz System, auf dem ich auch mein erstes GNU / Linux Betriebsystem (parallel zu Windows) installiert habe.

Das erste Linux

An den Namen des ersten Linux System kann ich mich kaum erinnern, ich glaube es hieß "Red ... Linux", vermutlich war es ein Rad Hat Derivat. Gekauft habe ich es im letzten Jahrtausend für etwa 10 DM in einem Elektronik-Fachgeschäft, das heute nicht mehr existiert. Ich wusste nicht wirklich, auf was für ein Betriebsystem ich mich einlasse, aber ich wollte es unbedingt probieren. Das Setup ließ ich problemlos von CD booten, ein kleines Handbuch hat die wichtigsten Schritte erläutert, die Festplatte war schnell partitioniert und der erste Kernel war kompiliert.

Leider hatte ich damals noch keine Ahnung, wie man einen Kernel kompiliert, was dann leider zu einer etwas bescheidenen Auflösung geführt hatte. Heutzutage sind wir von 4K Auflösungen verwöhnt, ich habe mein erstes Linux mit einer Auflösung von 320 px mal 240 px gebootet. Immerhin hatte ich eine grafische Oberfläche, aber die monochrome Farbtiefe hat mir den Spaß etwas verdorben. Mir standen nicht einmal Graustufen, sondern lediglich schwarz und weiß zur Verfügung. Leider konnte ich keinen passendes Kernel Modul auf der CD finden, so dass ich meine Grafikkarte getauscht hatte, um eine übliche Auflösung und Farbtiefe zu erhalten.

Linux blieb spannend

Was ich im Detail mit mit meinem ersten GNU / Linux gemacht habe, weiß ich nicht mehr, aber aufgrund einiger Verständnisprobleme und Einstiegsschwierigkeiten, bin ich bald wieder bei Windows gelandet. Trotzdem war mein Interesse geweckt und ich habe die nächsten Jahre noch regelmäßig einen Blick in verschiedene Linux Distributionen gewagt. Besonders positiv in Erinnerung sind mir KNOPPIX und Mandriva bzw. Mandrake geblieben.

In der Zwischenzeit wuchs auch das Interesse am Programmieren und Entwickeln von Webseiten. Wie zu der Zeit damals üblich, waren grundlegende HTML- und PHP-Kenntnisse hierfür breits ein mächtiges Mittel. Der Informatikunterricht in der Schule brachte mir bei, Word, Powerpoint, Access und die Zeit sinnvoll zu nutzen, bis eine Webseite aufgebaut war. Schließlich haben sich ca. 20 PCs eine ISDN Leitung und später eine DSL 768 kbit/s Leitung geteilt. Die in der Schule erlernten Delphi Kenntnisse habe ich, außer kurzzeitig im privaten Bereich, nie wieder benötigt.

Linux im Alltag

Bis 2007 war ich ein reiner Linux-Gelegenheitsnutzer. Das hat sich geändert, als Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" und kurz darauf 8.10 "Hardy Heron" erschinen waren. Ob ich plötzlich ein besseres Verständis von der Materie hatte oder ob Linux auf dem Desktop einfach nur besser geworden war, kann ich nicht beurteilen, aber seit dem begleitet GNU / Linux mich täglich.

Ich war fasziniert vom Gedanken freier Software (wirklich frei und nicht einfach nur kostenlos) und der Mächtigkeit eines GNU / Linux Betriebsystems. Performance, Anpassbarkeit und die Möglichkeit, quasi jede Aufgabe innerhalb der Konsole zu erledigen, machten Ubuntu zu einem langjährigem Begleiter. Für mein Studium der Wirtschaftsinformatik war Windows zwar noch eine Weile im Dual Boot notwendig, aber das Thema war dann zum Glück irgendwann abgeschlossen.

Heute nutze ich Ubuntu nur noch beruflich, privat bin ich seit einigen Jahren mit Arch Linux und serverseitig mit Debian sehr zufrieden.